Studienreise Ionien - Lykien
vom 22. September bis 6. Oktober 2007 |
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Ein Reisebericht von Dietrich Bauckhage
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Blick von Phellos (Lykien) über eine Karstlandschaft zur Mittelmeerküste
Angenehme Begleiterscheinungen waren das warme Meer und das hochsommerliche Wetter, die türkische Küche u.a. in romantischen Fischrestaurants am Strand oder am Wildbach, fast durchweg passable Hotels und manchmal auch Städte mit kundenfreundlichen Läden und Basaren.
Reiseleiter war wie schon im Vorjahr Zeki Yüksel, Berufsschullehrer aus Troisdorf, der seit mehr als zwanzig Jahren Erfahrungen in der Organisation von Türkeireisen gesammelt hat. In Lykien stand bei den meisten Ausflügen Klaus-Dieter Gernert, Oberstudiendirektor a. D. und Lykienexperte aus Rösrath, als Führer zur Verfügung. Die Hälfte eines jeden Jahres verbringen seine Frau und er in Kas an der Südküste der lykischen Halbinsel.
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Historische Stätten im Westen und Südwesten der Türkei, in den antiken Landschaften Ionien und Lykien, waren im Herbst 2007 das Ziel einer von der Deutsch-Griechischen Gesellschaft Hagen und vom Deutsch-Griechischen Verein Mühlheim/Ruhr ausgeschriebenen Studienfahrt.
Zum Bildungsprogramm der Reise gehörten einerseits griechische, römische und lykische Ausgrabungen in einer grandiosen Küsten- und Gebirgslandschaft, die zum Teil erwandert wurden; andererseits aber auch Orte, in denen bis ins erste Viertel des 20. Jahrhunderts Griechen und Türken überwiegend konfliktfrei zusammen lebten.
Lesetipp: Louis de Bernières, Traum aus Stein und Federn, Frankfurt/Main 2005.

Wandern in Lykien (oberhalb von Kayaköy in der Nähe von Fethiye) |
Die Flughäfen Izmir an der türkischen Ägäisküste und Antalya an der Südküste sind Endpunkte einer Linie, die in südöstlicher Richtung durch Ionien verläuft, Karien, das alte Reich des Königs Mausolos, streift und dann die lykische Halbinsel durchquert. Ionien und Lykien und, wenn man will, auch Karien lassen sich so auf einer vierzehntägigen Reise bequem miteinander verbinden.
Man muss zeitliche Schwerpunkte setzen. Unser Programm sah vor, Ionien sozusagen auf der Durchreise ,mitzunehmen': ein Tag Ephesos mit zwei Übernachtungen in Kusadasi und ein Tag Priene, Milet und Didyma. Das musste reichen. Die übrige Zeit war für Lykien reserviert mit Übernachtungen in Dalyan, Fethiye (Ölü Deniz), Kas und Camyuva. Das Programm hat sich bewährt. In Lykien war ausgiebig Zeit nicht nur für Besichtigungen, sondern auch für Freizeitaktivitäten wie Bootfahren, Baden im Mittelmeer oder im türkischen Hamam, Ausspannen am Strand und Bummeln im Basar sowie für ausgiebige Mittagspausen mit Picknick im Freien oder mit Bewirtung etwa auf dem Boot, in einem Strandrestaurant und beim Ortsvorsteher von Minare. |
 Bootfahren (im Hintergrund die griechische Insel Kastellórizo) |
Ephesos, vom Österreichischen Archäologischen Institut ,restauriert', ist für den Beginn einer Reise ein schwerer Brocken. Nicht nur die Vielzahl der Objekte (Höhepunkte: Celsusbibliothek und Theater), sondern auch der Besucherandrang sind überwältigend. Auf keinen Fall sollte man Selçuk auslassen: das kleine Museum mit interessanten Funden aus Ephesos, die Reste der byzantinischen Johannesbasilika aus dem 6. Jh. und die Isa-Bey-Moschee aus dem 14. Jh.
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Ephesos/Selçuk: Artemistempel (im Hintergrund die byzantinisch-seldschukische Festung, die Isa-Bey-Moschee und die Johannes-Basilika mit dem Tor der Verfolgung (rechts)
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Ephesos und Milet sind römisch geprägt, Priene und Didyma überwiegend hellenistisch. Hinter Priene flaut der Touristenstrom ab. In Milet und Didyma kann man sich in Ruhe umsehen. Leider blieb in Priene keine Zeit für das Gymnasium. Aber im Adyton des Apollotempels von Didyma gelang es der Gruppe, mit der erforderlichen Ausdauer Teile der antiken Bauzeichnungen aufzuspüren.
Am Abend Ankunft in Dalyan an der Grenze zwischen Karien und Lykien. |

Priene: Hellenistische Stützmauer für das Plateau des Athenatempels (im Hintergrund der Akropolisfelsen) |
| Der nächste Tag bringt Entspannung auf dem Boot und am Strand, aber auch die Begegnung mit den ersten lykischen Felsgräbern über dem Dalyan-Fluss: Es sind große in den Felsen gemeißelte ionische Tempelfassaden mit Innenräumen, die als Grabkammern dienen. Mausolos von Karien hat das Land im 4. Jh. v. Chr. hellenisiert. Die Lykier, in deren Kernland die Griechen selbst nie Kolonien gegründet haben, öffneten sich in vielen Lebensbereichen der griechischen Kultur. Die lykische Stadt wurde zur griechischen Polis mit Akropolis, Buleuterion und Stadion. Später haben die R&ouMittwoch, 01.06.2011 Zeit autonom; die Römer lassen den Lykischen Bund gewähren, einen Zusammenschluss lykischer Poleis mit einer modern anmutenden Repräsentativverfassung (die amerikanischen Verfassungsväter berufen sich darauf). Und die Römer, unterstützt von lykischen Mäzenen, fangen an zu bauen: Thermen, Aquädukte, Theater, Nekropolen. Mit den Nekropolen setzen sie eine eigenständige lykische Tradition der Grabanlage fort. Das alles ist nun auf verhältnismäßig engem Raum zu besichtigen. |
 Lykische Felsgräber bei Kaunos am Dalyan Fluss |
Dazu die Landschaft! Sie wird erwandert, und das ist am Anfang mit Schwierigkeiten verbunden. Kadyanda ist unsere erste lykisch-römische Bergdtadt hinter Fethiye, ein Adlerhorst über der Küstenebene. Das Stadion erweist sich als idealer Picknickplatz. Dann die Bucht von Ölü Deniz mit einem idyllischen Badestrand. In der Nähe liegt die einstmals griechische Stadt Kayaköy. Die Griechen wurden 1923 nach dem griechisch-türkischen Krieg grausam vertrieben, die Stadt selbst in den fünfziger Jahren durch ein Erdbeben zerstört. Etwas abgelegen oberhalb des Xanthostals erhebt sich der Gräberfelsen von Pinara, der mit seinen unzähligen Kammergräbern einer gigantischen Bienenwabe gleicht. Am Hang vor der Polis stehen einzelne Sarkophage, und etwas weiter entfernt in einer Mulde liegt das griechische Theater. |
 Pinara: Theater (im Hintergrund die 3000 m hohen Ak Daglari) |
Patara war die letzte Hauptstadt des lykischen Bundes. Türkische Archäologen haben in den letzten vier Jahren eifrig gegraben. U.a. legten sie das völlig versandete Versammlungsgebäude des Bundes, das teilweise von Sand bedeckte Theater und den unter einer Düne begrabenen Leuchtturm frei. Die Hitze ist groß. Aber ganz in der Nähe liegt ein fantastischer Strand. Ebenfalls in der Nähe befindet sich das lykische Nationalheiligtum Letoon, eine Kultstätte mit Tempeln für Leto, Apollon und Artemis. Die Besucher geraten hier wie auch an anderen Stellen des Landes in die Welt der griechischen Göttermythen. Bei der Begegnung mit Leto wurden lykische Bauern in Frösche verwandelt. Aber der griechische Held Bellerophon hat das Land von der Chimäre befreit, die an der Ostküste hauste und dort ihre heute noch brennenden Erdfeuer bewachte.
Von Kas aus erreicht man mehrere antike Berg- und Küstenstädte. Kas selbst war einst die lykische Hafenstadt Antiphellos, die zu dem in den Taurosausläufern liegenden Phellos (siehe erstes Bild) gehörte. Obwohl hier oben in Phellos vor wenigen Jahren noch intensiv gegraben wurde, erobert die Natur den Ort heute schon wieder zurück. |
 Patara: Blick vom Theater zum Versammlungsgebäude des Lykischen Bundes |
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Abenteuerlich ist der Zugang zur Küstenstadt Aperlai. Man kann diese Polis nur mit dem Boot erreichen. Aber es gibt weit und breit keinen Anleger - man muss zur Küste schwimmen. Für die meisten der 20 Reiseteilnehmer ist das kein Problem! Schwierig wird es aber dann im Gelände. Es ist ein wirres Trümmerfeld, umgeben von einer ziemlich gut erhaltenen Mauer. Barfuß lässt sich das nicht bewältigen. Schwierig ist auch die Orientierung. Die Gruppe fühlt sich überfordert. Glücklicherweise ist das Essen an Bord in Ordnung, und die Badestopps, die das Schiff einlegt, gelten als Entschädigung. Kastellórizo, die am weitesten vom Mutterland entfernte griechische Insel, ist nur durch einen schmalen Meeresarm vom türkischen Festland, von Kas getrennt. Ein luxuriöses mit Sitz- und Liegekissen ausgestattetes Schiff stellt die Verbindung her. Bei einigen Mitreisenden macht sich Rührung bemerkbar, als ihre Füße griechischen Boden betreten. Die Insel hat eine äußerst wechselvolle Geschichte und kam, obwohl seit jeher von Hellenen bevölkert, erst 1947 zu Griechenland. |
 Kastellòrizo |
ber Arykanda im Tauros erreichen wir unsere letzte Station, Camyuva. Ein enttäuschender touristischer Ort mit wunderschöner Umgebung. Die Landschaft wird beherrscht vom lykischen Olymp. Seine Vorberge reichen bis an die Küste heran. Auf engen Stichstraßen fährt man zu den antiken Piratennestern Phaselis und Olympos und zu den Feuern der Chimäre. Schön ist es hier, malerisch, und es gibt zudem weite, wenn auch kiesige Strände und angenehme Strandtavernen. Da möchte man gerne noch mal hin! |

Strand von Olympos (im Hintergrund der lykische Olymp) |

1. Programm
SA, 22.09.: Flug von Köln-Bonn oder Düsseldorf nach Izmir. Busfahrt nach Kusadasi. Unterwegs Besichtigung der Johannes-Basilika (Hagios Theologos) in Selçuk. Übernachtung in Kusadasi.
SO, 23.09.: Fahrt nach Ephesus; Besichtigung der antiken Stadt: Staatsmarkt, Kuretenstraße, Hanghäuser (sofern zugänglich), Celsusbibliothek, Handelsmarkt, Theater, Marienkirche, Vediusgymnasium; das Archäologische Museum in Selçuk. Übernachtung in Kusadasi.
MO, 24.09.: Fahrt zu den antiken griechischen Stätten Priene (Athenatempel, Theater, Gymnasium), Milet (Theater, Faustinathermen, Löwenhafen, Marktviertel) und Didyma (Apollontempel). Weiterfahrt. Übernachtung in Dalyan.
DI, 25.09.: Bootsfahrt auf dem Dalyan Cayi zum Koycegiz GöIü, an lykischen Felsengräbern vorbei durch das Delta des Dalyan Cayi zum Strand (Laichplätze der Meeresschildkröte Caretta Caretta). Picknick am Strand, Bademöglichkeit. Spaziergang zu den antiken Ruinen von Kaunos. Weiterfahrt nach Fethiye. Übernachtung in Fethiye.
MI, 26.09.: Busfahrt zur verlassenen griechischen Stadt Kayaköy. Wanderung über den Berg (ca. 2 ½ bis 3 Stunden) bzw. Busfahrt zur Badebucht Ölüdeniz. Möglichkeit zum Imbiß, zum Baden oder Ausruhen. Übernachtung in Fethiye.
DO, 27.09.: Besichtigung des ionischen Amyntasgrabes in Fethiye (Telmessos). Busfahrt nach Üzümlü Köyü; Fußweg nach Kadyanda (ca. 2 Stunden). Rundgang durch die antike Ausgrabungsstätte (Stadion, Theater, Thermen, Nekropolen) mit Blick auf die Bucht von Telmessos. Picknick im Stadion; Rückweg (1½ Stunden) durch den Wald an einem mit Reliefs versehenen Felsengrab vorbei nach Üzümlü. Besichtigung des traditionellen Dorfes. Rückfahrt nach Fethiye. Übernachtung in Fethiye.
FR, 28.09.: Besichtigung des archäologischen und völkerkundlichen Museums in Fethiye. Busfahrt nach Minare-Köyü, Mittagessen. Rundgang durch die antike Ruinenstadt Pinara: sog. Königsgrab, Stadtbezirk, Theater, Blick auf Hunderte von Kammergräbern in einem Felskegel. Rückfahrt nach Fethiye. Übernachtung in Fethiye.
SA, 29.09.: Fahrt zum Letoon, dem Hauptheiligtum der Lykier bei Xanthos; Besichtigung der Tempelanlage (Apollo-, Artemis- und Letotempel), des Nymphäums und des Theaters. Picknick am Strand, Bademöglichkeit. Besichtigung der neuen Ausgrabungen von Patara, der letzten Hauptstadt des Lykischen Bundes: Heroon, Torbau (Triumphbogen), Thermen, Kolonnadenstraße, Ekklesiasterion (ältestes Parlamentsgebäude der Welt), Theater und Leuchtturm. Weiterfahrt nach Kas. Übernachtung in Kas.
SO, 30.09.: Leichte Fußwanderung zur antiken Polis Phellos; Besichtigung der Nekropolen, des Heroon und der Stadtanlage. Am Nachmittag themenbezogener Rundgang durch Kas: "Das antike Antiphellos und das griechische Andifilo im Stadtbild des türkischen Städtchens Kas" (Hafen, Zisterne, kleiner Tempel, Theater, griechisch-orthodoxe Kirche / islamische Moschee, Felsengrab, Hyposorionsarkophag). Übernachtung in Kas.
MO, 01.10.: Exkursion mit dem Boot zur griechischen Insel Kastellorizo. Themenbezogene Besichtigung: "Funktionswandel einer Insel vor der zentrallykischen Küste von der Antike bis zur Gegenwart" (lykisches Felsengrab, Kreuzritterzitadelle, Museum; Spuren der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg); Rückfahrt evtl. mit Fischessen. Nach dem Abendessen Referat des Herrn Gernert: "Anatolisch oder griechisch? Der griechische Einfluss in Lykien in Kunst, Sprache und Politik von der Antike bis zum Ende des Osmanischen Reiches". Übernachtung in Kas.
DI, 02.10.: Busfahrt nach Apollonia; Besichtigung. Weiterfahrt nach Kanakli und leichte halbstündige Wanderung nach Istlada. Besichtigung unter dem Thema: "Byzantinische Kirchen- und Befestigungsbauten in lykischen Siedlungen." Übernachtung in Kas.
MI, 03.10.: Busfahrt durch das Taurusgebirge nach Arykanda. Rundgang: Agora, Stadion, Odeion, Buleuterion, Grabmonumente der Ostnekropole, Thermenanlage, Gymnasion. Weiterfahrt über Myra (Nikolauskirche) nach Tekirova. Übernachtung in Tekirova.
DO, 04.10.: Busfahrt nach Cirali. Rundgang durch das Tal von Olympos: Steinsarkophage, Tempeltor und evtl. Theater. Besichtigung der Feuer von Chimaira. Bademöglichkeit am Kiesstrand von Cirali. Übernachtung in Tekirova.
FR, 05.10.: Leichte kurze Wanderung nach Phaselis, der einzigen griechischen Kolonie in Lykien. Besichtigung: Aquädukt, Hauptstraße, Thermen, Theater. Bademöglichkeit in einem der antiken Häfen bzw. Möglichkeit von Spaziergängen im Pinienwald. Übernachtung in Tekirova.
SA, 06.10.: Rückflug von Antalya nach Düsseldorf.

2. Erläuterungen
- Die Studienreise ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deutsch-Griechischen Gesellschaft in Hagen und des Deutsch-Griechischen Vereins Mülheim an der Ruhr. Vertreter beider Vorstände ist Herr Gerhard Frank, Kruppstraße 204, Mülheim, Tel. 0208/493277. Die Geschäftsführung liegt in den Händen von Herrn Gerhard Kaul, Hohenfor 13, 58091 Hagen, Tel. 02331/77845.
- Herr Zeki Yüksel, Alte Poststraße 8, 53840 Troisdorf, Tel. 02241/2510711, ist für die Organi-sation der Reise verantwortlich. Er ist ein erfahrener und bewährter Reiseleiter.
- Das vorstehende Programm wurde von Vertretern beider Gesellschaften mit Herrn Yüksel abgesprochen. Es steht selbstverständlich unter dem Vorbehalt, dass im Einzelnen Änderungen unumgänglich sein können: Turkish Airlines ändert den Flugplan, das Wetter spielt nicht mit o.ä.
- Schwerpunkte der Studienreise sind - neben der von griechischen Einflüssen geprägten lyki-schen Kultur und der Begegnung mit der heutigen Türkei - die Zeugnisse des Griechentums von der Antike bis zur »Kleinasiatischen Katastrophe«. Dazu gehört ein Besuch der griechischen Insel Kastellorizo, die unmittelbar vor der Bucht von Kas liegt. Überdies gilt Lykien durch den Kontrast von Meer und Hochgebirge (der Taurus steigt auf über 2300 m an!) als eine der schönsten Landschaften der Alten Welt.
- Die Führung in Ephesos, Priene, Milet und Didyma werden lizensierte Fremdenführer übernehmen. Die Unternehmungen von Kas aus werden Frau Dr. Dörte Gernert und Herr Klaus-Dieter Gernert leiten; die frühere Journalistin und der pensionierte Oberstudiendirektor aus Rösrath besitzen in Kas eine Zweitwohnung und verbringen dort jeweils ein halbes Jahr. Seit langem beschäftigen sie sich intensiv mit Kultur und Geschichte des Landes, so dass sie als besonders kompetent angesehen werden können.
- Alle Programmpunkte sind als Angebot zu verstehen; wer an einzelnen Unternehmungen nicht teilnehmen möchte, kann sich ohne weiteres bei Herrn Yüksel abmelden. Sollte sich jemand die Wanderungen nicht zutrauen, kann er fast durchweg mit dem Bus zum Ziel fahren.
- Sie sollten in jedem Falle für stabiles, rutschfestes Schuhzeug Sorge tragen. In der Regel herrscht zur Reisezeit noch sommerliches Wetter, mitunter jedoch setzen bereits Ende September die ersten Regenfälle ein.
- Alkoholische Getränke sind in der Türkei verhältnismäßig teuer. Auf Grund der Erfahrungen der letzten Reise wird es keine gemeinsame Getränkekasse geben; Getränke sind also indivi-duell zu bestellen und zu bezahlen.
- Die Teilnehmerzahl sollte mindestens 16, indes nicht mehr als 30 betragen. Die schriftlichen Anmeldungen sind an Herrn Kaul zu richten. Bitte fügen Sie eine Kopie Ihres Passes oder Per-sonalausweises bei - so lassen sich die langwierigen Anmeldeprozeduren in den Hotels abkür-zen.
- Sie erhalten unmittelbar nach der Anmeldung eine Bestätigung und werden gebeten, eine Anzahlung von 300 Euro auf das Reisekonto der Deutsch-Griechischen Gesellschaft in Hagen bei der Märkischen Bank zu überweisen: Nr. 700 35 65 502, BLZ 450 600 09
Die Restzahlung sollte bis zum 15. August auf das vorstehende Konto eingegangen sein.
- Wer eine Reiserücktrittsversicherung abschließen möchte, sollte sich an Herrn Yüksel wen-den: Er ist bereit, eine solche Versicherung für alle Interessenten abzuschließen - Gruppen zahlen p.P etwa 2% des Reisepreises, also weit weniger als Individuen.
- Da die Teilnehmer sich aus verschiedenen Orten rekrutieren werden, ist der Transfer vom Heimatort nach Köln-Bonn bzw. von Düsseldorf zurück nicht im Leistungskatalog enthalten, d.h. der Transfer muß persönlich organisiert werden.
- Voraussichtlich am 1. September, also an einem Samstagnachmittag, wird es in Hagen ein Vorbereitungstreffen geben, an dem u.a. Herr Yüksel alle offenen Fragen beantworten wird. Dazu ergeht rechtzeitig eine gesonderte Einladung.
3. Literaturhinweise
Louis de Bernieres: Traum aus Stein und Federn; Roman, 9,95 €
Yasar Kemal: Die Ameiseninsel; Roman, 10.90 €
L. De Crescenzo: Geschichte der griechischen Philosophie. Vorsokratiker. 8,90 €
L. De Crescenzo: Alles fließt, sagt Heraklit. 8.00 €
Winfried Elliger: Ephesos, Geschichte einer antiken Weltstadt. (Über Amazon) 9,90 €
G. E. Bean: Kleinasien. Die ägäische Türkei von Pergamon bis Didyma. (Über Amazon) 18,00 €
Werner Eichhorn: Türkische Riviera. Lykien: Antalya - Kemer - Fethiye. (Feb. 2007) 14,90 €
Michael Bussmann: Türkei - Lykische Küste. Reisehandbuch. Von Antalya bis Marmaris. 15,90 €
Michael Hennemann: Türkei: Lykischer Weg. Der Weg ist das Ziel. 9,90 €

4. Leistungen und Preis
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Flug Köln-Bonn - Izmir sowie Antalya - Düsseldorf, Flughafengebühren und -steuer
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Alle Busfahrten, Eintrittsgelder, deutschsprachige Reiseführung
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Übernachtung in DZ mit Dusche/WC in Hotels der Mittelklasse mit Halbpension
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Trinkgelder für das Hotelpersonal
Der Preis beträgt pro Person 1285 Euro für DGG-Mitglieder und
1335 Euro für Nicht-Mitglieder, der Einzelzimmerzuschlag 190 Euro.
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